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Icelandair
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Icelandair ist die nationale Fluggesellschaft Islands mit Sitz in KeflavĂk und Basis auf dem Flughafen KeflavĂk. Sie ist eine Tochtergesellschaft der bĂśrsennotierten Icelandair Group.
Contents
⢠Geschichte
⢠Ursprßnge
⢠1990er Jahre
⢠2000er Jahre
⢠Seit 2010
⢠Flugziele
⢠Flotte
⢠Aktuelle Flotte
⢠Service
⢠Basisdaten
⢠Anteilseigner
⢠Zwischenfälle
⢠Siehe auch
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
UrsprĂźnge
Die UrsprĂźnge der Icelandair reichen auf die Fluggesellschaft FlugfĂŠlag Akureyrar zurĂźck, die am 3. Juni 1937 in Akureyri an der nordisländischen KĂźste gegrĂźndet wurde.cite-ref-interavia-4-0[4] Sie nahm den Flugbetrieb im April 1938 mit einem viersitzigen Wasserflugzeug des Typs Waco YKS-7 auf und versorgte im Auftragscharter abgelegene Regionen in Island. Im ersten Betriebsjahr befĂśrderte das Unternehmen 770 Passagiere.cite-ref-fi1958-5-0[5] Die Gesellschaft wechselte nach einem Unfall im Jahr 1940 ihren Namen sowie ihren Sitz und firmierte danach in der Hauptstadt ReykjavĂk als FlugfĂŠlag Ăslands. Während des Zweiten Weltkriegs kam der Flugverkehr in Island fast vĂśllig zum Erliegen. Anfang 1944 betrieb die Gesellschaft zwei Verkehrsflugzeuge mit zusammen 16 Plätzen im Inlandsverkehr, darunter eine 1942 Ăźbernommene Beechcraft 18D.cite-ref-interavia-4-1[4]cite-ref-fi1945-6-0[6] FlugfĂŠlag Ăslands erwarb im Jahr 1944 zwei De Havilland DH.89 Dragon Rapide sowie eine PBY Catalina.cite-ref-fi1945-6-1[6] Mit der PBY Catalina fand am 11. Juli 1945 der erste internationale Charterflug mit vier Passagieren von ReykjavĂk nach Largs (Schottland) statt. Aus MarketinggrĂźnden nutzte das Unternehmen nun den Namenszusatz Iceland Airways (ab 1957 Icelandair) fĂźr den internationalen Flugbetrieb; der offizielle Gesellschaftsname wurde jedoch nicht geändert. Ebenso erfolgten alle InlandsflĂźge weiterhin unter dem Namen FlugfĂŠlag Ăslands.
Am 27. Mai 1946 erĂśffnete FlugfĂŠlag Ăslands eine internationale Verbindung von ReykjavĂk Ăźber Prestwick (Schottland) nach Kopenhagen (Dänemark), die sie zunächst nur saisonal auf Charterbasis bediente, kurz darauf ganzjährig im Linienverkehr. Anfangs nutzte man geleaste Maschinen der Scottish Aviation mitsamt deren Besatzungen auf dieser Strecke, wobei auf der Etappe nach Prestwick umgebaute Consolidated B-24 und auf der Anschlussroute nach Kopenhagen Douglas DC-3 zum Einsatz kamen.cite-ref-7[7]cite-ref-interavia-4-2[4] Die Zusammenarbeit mit Scottish Aviation endete, als FlugfĂŠlag Ăslands eine Douglas DC-4/C-54 erwarb und diese Maschine am 10. April 1948 erstmals auf den internationalen Strecken einsetzte.cite-ref-fi1958-5-1[5] Zeitgleich wurde eine Verbindung nach Oslo erĂśffnet, gefolgt von London-Northolt im Mai 1949.cite-ref-fi1958-5-2[5]cite-ref-8[8] Neben der international genutzten DC-4 bestand die Flotte im Jahr 1948 aus drei DC-3, zwei de Havilland Rapide, einer Grumman Goose und einer Noorduyn Norseman.cite-ref-interavia-4-3[4]cite-ref-fi1958-5-3[5] Ab Sommer 1950 fĂźhrte das Unternehmen mit der DC-4 auch touristische CharterflĂźge nach GrĂśnland durch, wo das Flugzeug ebenso zum Abwurf von Nachschub fĂźr wissenschaftliche Expeditionen sowie zur Beobachtung von Treibeis genutzt wurde.cite-ref-interavia1800-9-0[9]cite-ref-fi1958-5-4[5]cite-ref-fi1965-10-0[10]
Zur Aufnahme von LinienflĂźgen nach Bergen (Norwegen), Frankfurt, Hamburg und Stockholm (Schweden) erwarb FlugfĂŠlag Ăslands im Jahr 1955 eine zweite Douglas DC-4.cite-ref-interavia-4-4[4]cite-ref-fi1958-5-5[5] Nach Indienststellung zweier gebraucht beschaffter Vickers Viscount 759D im Mai 1957 stieg die Passagierzahl auf den internationalen FlĂźgen im selben Jahr um 35 Prozent, in den ersten vier Monaten sogar um 46 Prozent.cite-ref-interavia-4-5[4]cite-ref-fi1958-5-6[5] Mit den Viscounts nahm das Unternehmen eine Ăźber Glasgow gefĂźhrte Linienverbindung nach Kopenhagen (Dänemark) auf und war damit die einzige Gesellschaft, welche damals DirektflĂźge zwischen diesen Städten anbot. FlugfĂŠlag Ăslands befĂśrderte im Geschäftsjahr 1957 insgesamt 80.504 Passagiere, davon 59.501 im Inlandsverkehr.cite-ref-fi1958-5-7[5] In Ergänzung zum bestehenden Liniennetz richtet die Gesellschaft fĂźr ihre FlĂźge nach Bergen und Kopenhagen am 1. April 1963 eine zweite Route ein, die Ăźber VĂĄgar auf den FärĂśer-Inseln geleitet wurde. Dabei flog man auf den RĂźckflĂźgen auch Glasgow von den FärĂśern an.cite-ref-11[11] Aufgrund der kurzen Piste in VĂĄgar kamen auf dieser Verbindung Douglas DC-3 zum Einsatz. Im FrĂźhjahr 1965 betrieb FlugfĂŠlag Ăslands drei Douglas DC-3, eine Douglas DC-4, eine Vickers Viscount 759D sowie zwei Douglas DC-6B, die sie 1964 von Scandinavian Airlines System (SAS) erworben hatte. Im selben Jahr wurden zwei Fokker F-27 bestellt, um die DC-3 abzulĂśsen.cite-ref-fi1965-10-1[10] Das erste Strahlflugzeug, eine werksneue Boeing 727-100C, erhielt das Unternehmen am 22. Juni 1967.cite-ref-icelandairaboutus-12-0[12]cite-ref-flugsafn-is-historyaviation-13-0[13]cite-ref-fundinguniverseicelandair-14-0[14]cite-ref-15[15]
Parallel entstand 1944 die Fluggesellschaft Loftleiðir. Sie wurde von drei jungen Piloten gegrĂźndet, welche gerade ihre Ausbildung in Kanada beendet und keine Anstellung bei FlugfĂŠlag Ăslands bekommen hatten. Loftleiðir setzte zunächst eine mit Schwimmern ausgerĂźstete Stinson Reliant auf Inlandsrouten ein, welche die drei Piloten aus Kanada ĂźberfĂźhrt hatten.cite-ref-interavia1800-9-1[9] Beim Kauf einer DC-4 im Jahr 1947 bestand die Flotte aus drei Stinson, fĂźnf Grumman Amphibienflugzeugen, zwei Noorduyn Norseman, zwei Avro Anson, zwei DC-3 und zwei PBY Catalina. International war sie mit der DC-4 nach Kopenhagencite-ref-interavia1800-9-2[9] sowie nach GrĂśnland mit einer Grumman tätig. Das Unternehmen erhielt im Jahr 1958 Landerechte in New York und nahm die FlĂźge einige Jahre später ebenso wie nach Europa auf.cite-ref-interavia1800-9-3[9] Im Jahr 1952 trat Loftleiðir ihre Inlandstrecken an FlugfĂŠlag Ăslands ab und war somit nur noch international aktiv, wofĂźr der Name in Loftleiðir Icelandic geändert wurde. Ab 1953 bot sie auch Flugdienste Ăźber den Nordatlantik im unteren Preissegment via ReykjavĂk an, welche auch bei der späteren Icelandair als wichtiges Standbein dienen sollten. Loftleiðir Icelandic wuchs schnell und stellte Douglas DC-4 und Vickers Viscount 759 in Dienst. Es folgten grĂśĂere Flugzeuge, wie von 1959 bis 1964 fĂźnf Douglas DC-6 und im Mai 1964 zwei Canadair CL-44D.cite-ref-16[16] Die Gesellschaft Ăźbernahm im Jahr 1970 mit einer Douglas DC-8 ihr erstes Strahlflugzeug.cite-ref-flugsafn-is-historyaviation-13-1[13]cite-ref-fundinguniverseicelandair-14-1[14] Im Jahr 1972 kaufte Loftleiðir die International Air Bahama auf, welche ebenfalls preisgĂźnstige FlĂźge zwischen Europa und Nordamerika angeboten hatte und damit zu einer Konkurrentin auf den transatlantischen Routen geworden war.cite-ref-17[17]
GrĂźndung der Holding Flugleidir
Am 1. August 1973 grĂźndeten Loftleiðir Icelandic (Icelandic Airlines) und FlugfĂŠlag Ăslands (Icelandair) eine gemeinsame Holding names Flugleidir, in die sie ihre Fluggesellschaften einbrachten. Diese blieben zunächst zwei rechtlich eigenständige Unternehmen. Die Gesellschaften Loftleiðir Icelandic und FlugfĂŠlag Ăslands setzten ihren Betrieb in den Folgejahren weiterhin voneinander getrennt unter den bisherigen Markenauftritten Icelandair beziehungsweise Icelandic Airlines fort.cite-ref-18[18]
Den internationalen Aktivitäten von FlugfĂŠlag Ăslands kam es in den 1970er Jahren zugute, dass sich zwar immer mehr Menschen Flugreisen leisten konnten, TransatlantikflĂźge aber noch sehr hochpreisig waren. FlugfĂŠlag Ăslands, die sich als eine Art Vorläufer der Billigfluggesellschaften positionierte, bediente einige Flughäfen in den USA und in Westeuropa und bevorzugte solche mit niedrigen GebĂźhren, von denen die Passagiere aber dennoch gute AnschlussmĂśglichkeiten hatten. Der Flughafen Luxemburg wurde zum zentralen Europa-Zielort der Gesellschaft, von wo aus die Passagiere per Bahn, Privatwagen oder mit kostenlosen Zubringerbussen in die umliegenden Metropolen wie KĂśln, Frankfurt oder BrĂźssel gelangen konnten.cite-ref-icelandairaboutus-12-1[12]cite-ref-19[19]
Im Januar 1979 stellte FlugfĂŠlag Ăslands erstmals ein GroĂraumflugzeug in Dienst, eine fĂźr vier Monate von Seaboard World Airlines geleaste McDonnell Douglas DC-10-30, die sie gemeinsam mit der Schwestergesellschaft Air Bahama auf transatlantischen Routen betrieb.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21]
Fusion zur Icelandair
Die Holding Flugleidir fusionierte ihre zwei eigenständigen Tochtergesellschaften Loftleiðir Icelandic und FlugfĂŠlag Ăslands am 1. Oktober 1979 zur Fluggesellschaft Icelandair, wodurch der bisherige Markenauftritt der FlugfĂŠlag Ăslands zum offiziellen Namen der neuen Gesellschaft wurde. Die anfängliche Flotte des fusionierten Unternehmens bestand aus fĂźnf Fokker F-27-100, zwei Boeing 727-100 und vier Douglas DC-8-63CF.cite-ref-22[22] Bis Mitte der 1980er-Jahre wurde die Flotte nicht vergrĂśĂert.cite-ref-23[23]
Im Jahr 1987 startete die Fluggesellschaft eine Flottenerneuerung. Hierbei stellte das Unternehmen zunächst als Ersatz fßr ihre zwei Boeing 727 vier werksneue Boeing 737-400 in Dienst, die zwischen 1989 und 1991 ausgeliefert wurden.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]
1990er Jahre
Anfang 1990 beschäftigte Icelandair 1240 Mitarbeiter. Im selben Frßhjahr ßbernahm die Gesellschaft ihre ersten beiden Boeing 757-200 und ersetzte damit die verbliebenen zwei Douglas DC-8. Daneben wurden drei Boeing 737-400 auf internationalen Flßgen betrieben.cite-ref-26[26] Eine vierte 737-400 und eine dritte 757-200 ergänzten im April beziehungsweise Mai 1991 die Flotte.cite-ref-27[27] Bis zur Auslieferung dieser Flugzeuge wurde ßbergangsweise eine Boeing 737-300 von der dänischen Maersk Air gemietet.cite-ref-28[28] Die im nationalen Verkehr betriebenen Fokker F-27 ersetzte Icelandair im Zeitraum von März bis Mai 1992 durch vier Fokker 50.cite-ref-29[29] Fßr die Dauer der Sommersaison 1995 leaste sie eine fßnfte 737-400 von der US-amerikanischen MarkAir, welche Anfang 1996 an Maersk Air abgetreten wurde.cite-ref-30[30] Im Frßhjahr 1996 beschäftigte Icelandair 1330 Angestellte. Ihr Flotte bestand zu dieser Zeit aus je vier Boeing 737-400, 757-200 und Fokker 50.cite-ref-31[31]
Auf der Paris Air Show 1997 bestellte Icelandair zwei weitere Boeing 757-200 sowie zwei 757-300.cite-ref-32[32] Die gestreckte Boeing 757-300 wurde von lediglich fĂźnf weiteren Fluggesellschaften bestellt und in nur 55 Exemplaren gebaut. Die erste Boeing 757-200 aus dieser Bestellung wurde im Januar 1998 ausgeliefert. Zeitgleich leaste das Unternehmen eine Boeing 737-300QC von ILFC, die unter der neuen Marke Icelandair Cargo auf FrachtflĂźgen betrieben wurde.cite-ref-33[33] Anfang 1999 bestand die Flotte aus drei Fokker 50, einer Boeing 737-300QC, drei 737-400 und sechs 757-200, von denen eine langfristig an Greenlandair verleast worden war. Zudem lagen Bestellungen fĂźr drei Boeing 757-200 und zwei Boeing 757-300 zur Auslieferung zwischen 1999 und 2003 vor.cite-ref-34[34]
Nach 43 Jahren stellte Icelandair am 9. Januar 1999 die Bedienung des Flughafens Luxemburg ein, der bis dahin als Zielort in Europa fungiert hatte. Da das Flugangebot nach Nordamerika und zum Icelandair-Drehkreuz auf dem Flughafen KeflavĂk stark gestiegen war, wählten immer weniger Passagiere den Weg Ăźber Luxemburg, sodass die Strecke unprofitabel wurde.cite-ref-35[35]
2000er Jahre
Am 24. April 2000 stellte Icelandair als weltweit erstes Unternehmen eine Boeing 757-200 mit modernisierter Kabinenausstattung in Dienst. In diesem Kabinendesign war erstmals eine Boeing 757-300 im Jahr 1999 ausgeliefert worden; es wurde ab März 2000 auch bei allen bestellten 757-200 zum Standard.cite-ref-36[36] Im Verlauf des Jahres 2001 stellte Icelandair ihren nationalen Linienverkehr ein und veräuĂerte die hierzu genutzten drei Fokker 50.cite-ref-37[37] Die InlandsflĂźge wurden von dem 1997 gegrĂźndeten Schwesterunternehmen Air Iceland fortgefĂźhrt. Ab 2001 musterte das Unternehmen jährlich eine Boeing 737-400 aus. Das letzte Flugzeug verlieĂ Anfang 2003 die Flotte. Zu dieser Zeit betrieb Icelandair zwĂślf Boeing 757 im Passagierflugverkehr, darunter eine im März 2002 ausgelieferte Boeing 757-300. Daneben setzte die Gesellschaft je eine geleaste Boeing 737-300 und 757-200 auf FrachtflĂźgen ein.cite-ref-38[38]
Bis 2003 wurde die Stammgesellschaft Flugleidir zu einer Holding mit elf Tochtergesellschaften in der Reise- und Tourismusbranche umstrukturiert. Neben Icelandair gehĂśrten unter anderem Air Iceland sowie Icelandair Hotels, Icelandair Cargo und Icelandic Ground Services dieser Holding an. Der Unternehmensverbund wurde weiterhin maĂgeblich von Icelandair als grĂśĂtem Unternehmen der Gruppe bestimmt.cite-ref-deaboutcompany-39-0[39]cite-ref-icelandairgroup-40-0[40]
Ăber Jahrzehnte besaĂ Icelandair eine Monopolstellung auf den FlĂźgen zwischen Island und Europa. Dadurch konnte sie hĂśhere Flugpreise ansetzen. Mit der Liberalisierung des Luftverkehrs kam 2003 Konkurrenz von der Billigfluggesellschaft Iceland Express. Diese bot gĂźnstigere Preise an und war somit besonders fĂźr Touristen attraktiv. Im Jahr 2012 Ăźbernahm WOW air das Unternehmen und wurde somit der Hauptkonkurrent von Icelandair.
Zu Beginn des Jahres 2005 bestellte die zur Icelandair Group gehĂśrende Leasinggesellschaft âIceleaseâ zehn Boeing 737-800 mit einer Kaufoption fĂźr weitere fĂźnf Exemplare. Der Auftrag hatte ein Gesamtvolumen von 650 Millionen US-Dollar.cite-ref-41[41] Die Maschinen wurden langfristig an andere Fluggesellschaften vermietet.cite-ref-42[42]
Im Februar 2005 bestellte die Icelandair Group die ersten zwei fĂźr Icelandair bestimmten Boeing 787-8, gefolgt im Sommer 2006 mit einer Nachbestellung fĂźr zwei weitere Maschinen. Die ersten beiden bestellten Boeing 787 sollten 2010 planmäĂig bei Icelandair eintreffen, die beiden anderen 2012 folgen. Durch Probleme bei der Boeing 787 verzĂśgerte sich die Auslieferung. Durch eine 2011 geschlossene Vereinbarung werden nur zwei Flugzeuge bei Icelandair eingesetzt, die beiden anderen wurden an Norwegian Air Shuttle ausgeliefert.cite-ref-43[43]
2005 Ăźbernahm die Gesellschaft die isländische Frachtfluggesellschaft Bluebird Cargo, die weiterhin unter dem alten Namen fliegt. Bluebird Cargo arbeitet mit dem Frachtunternehmen Flugflutningar zusammen. Zum Zeitpunkt der Ăbernahme betrieb Bluebird Cargo eine Flotte aus fĂźnf Boeing-737-Frachtflugzeugen und stand vor der Inbetriebnahme erster Frachtversionen der Boeing 757. Beide Unternehmen waren zu diesem Zeitpunkt profitabel gewesen und hatten zusammen in den letzten beiden Jahren ein Wachstum von 37 Prozent zurĂźckgelegt. Der Kaufpreis fĂźr beide Gesellschaften betrug fĂźr die Icelandair Group 3,8 Billionen Isländische Kronen. Die Ăbernahme sollte der Firmengruppe einen besseren Einstieg ins Frachtgeschäft ermĂśglichen. Bislang war nur Beifracht in den Passagierflugzeugen bei Icelandair und ihrer im Inland aktiven Schwestergesellschaft Ăźblich.cite-ref-44[44]
Im Jahr 2005 wurde auch eine weitere Boeing 757-200 Ăźbernommen, welche aus Beständen der Phuket Air stammte. Ebenfalls im Jahr 2005 kam es zu einer grundlegenden Neuausrichtung der Holding Flugleiðir, welche sich in FL Group umbenannte, und sich fortan auf internationales Investment konzentrierte. Im Zuge der Umstrukturierung in ein Investmentunternehmen wurde der Luftverkehrsbereich als unattraktiv angesehen, und man versuchte durch den Verkauf dieser Sparte ErlĂśse fĂźr zukĂźnftige Investitionen zu erzielen. 2006 wurde dann Icelandair zusammen im Verbund mit Air Iceland und den anderen Gesellschaften in die neue Holding Icelandair Group ausgelagert. Die Icelandair Group war 2006 auch EigentĂźmerin der dänischen Sterling Airlines nach ihrer Vereinigung mit Maersk Air.cite-ref-45[45] Bei der VeräuĂerung an einheimische Investoren und der Listung in der Isländischen BĂśrse ICEX betrug der VerkaufserlĂśs mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar (35 Milliarden ISK) und die FL Group konnte später einen Gewinn von Ăźber 390 Millionen US-Dollar verbuchen (26,5 Milliarden ISK).cite-ref-icelandairgroup-40-1[40]cite-ref-flgroup-46-0[46] Weiterhin wurde im Zusammenhang mit der Umstrukturierung auch der 17-prozentige Anteil an der britischen Billigfluggesellschaft easyJet verkauft.cite-ref-deaboutcompany-39-1[39]cite-ref-47[47] Icelandair selbst fĂźhrte 2006 kaum Flottenänderungen durch und verstärkte hingegen seine Aktivitäten im Flugzeugleasing an andere Fluggesellschaften.cite-ref-ch-aviation-ch-48-0[48]
2007 ßbernahm die Icelandair Group die tschechische Fluggesellschaft Travel Service mit ihrer Tochter Smart Wings. Ziel war ein gewinnbringender Verkauf der einen Hälfte des Unternehmens im gleichen Jahr und ein Verkauf der restliche Hälfte im Folgejahr. Das Ziel der Manager, durch diese Blitzaktion Geld zu erwirtschaften, wurde jedoch verfehlt. Zudem wurde 2007 ßber den Kauf der defizitären Fluggesellschaft Jat Airways aus Serbien beraten, was jedoch letztendlich abgelehnt wurde. Die Flotte wurde 2007 um zwei Boeing 757-200 erweitert, welche von Iberia ßbernommen wurden.cite-ref-ch-aviation-ch-48-1[48]
Im Jahr 2008 verleaste Icelandair weitere Flugzeuge an andere Fluggesellschaften, vorwiegend aus Europa und Afrika. Zudem konnte man Codeshare-Abkommen mit Finnair und Austrian Airlines vereinbaren. Die Flotte wurde um eine gebraucht von All Nippon Airways ßbernommene Boeing 767-300ER ergänzt.cite-ref-ch-aviation-ch-48-2[48] Icelandair begann im Zuge der Weltwirtschaftskrise ab 2007 jedoch, wie viele andere Fluggesellschaften in diesem Zeitraum, defizitär zu werden.
Im Jahr 2009 Ăźbernahm oder stellte Icelandair keine Flugzeuge in beziehungsweise auĂer Dienst. Jedoch wurden erneut zahlreiche Flugzeuge, zum GroĂteil von anderen Mietern retournierte Maschinen, an andere Fluggesellschaften verleast. Zudem Ăźbernahm die staatlich gehaltene Ăslandsbanki 47 Prozent der Anteile an Icelandair. Die von Icelandair kontrollierte Icelandair Group selbst Ăźbernahm zudem Anteile der lettischen SmartLynx Airlines.cite-ref-ch-aviation-ch-48-3[48] Die Gewinnschwelle wurde nicht erreicht.
Seit 2010
2010 erhielt Icelandair 25 Millionen Euro vom âPension Fund of Commerceâ der Isländischen Regierung, um sich neu zu strukturieren; der Pension Fund of Commerce erhielt im Gegenzug 12 Prozent der Anteile an Icelandair. Icelandair litt damals wie viele andere Fluggesellschaften auch an erheblichen Defiziten und hatte im ersten Halbjahr 2010 einen Verlust von umgerechnet 13,4 Millionen Euro ausgewiesen. Der Restrukturierungsplan sah vor, sich ausschlieĂlich auf das von Icelandair bereits stark betriebene Wet-Lease-Segment und auf die Dienste ab dem Flughafen KeflavĂk zu konzentrieren. Das Segment wurde deshalb vertieft und neue Verträge geschlossen, beziehungsweise bestehende geändert. Zudem wurde Ăźber eine Bestellung von Flugzeugen der Airbus-A320-Familie oder Boeing 737 zwecks FlottenverjĂźngung diskutiert.cite-ref-ch-aviation-ch-48-4[48] Die Icelandair Group verkaufte ihre Anteile an einigen nicht-isländischen Fluggesellschaften. Zum Anfang des Jahres 2010 hatte sie nur noch Beteiligungen an SmartLynx Airlines, Travel Service, Smart Wings und Bluebird Cargo.cite-ref-51[51]
Im April 2010 stellte der Ausbruch des EyjafjallajĂśkull ein groĂes Problem fĂźr den Flugverkehr dar. In den Tagen, als in Europa die meisten Lufträume gesperrt worden waren, musste der Flugverkehr nach Europa gänzlich eingestellt werden. Die FlĂźge in die USA waren dagegen ebenso unbeeinträchtigt wie die meisten InlandsflĂźge, welche von der Schwestergesellschaft Air Iceland durchgefĂźhrt werden. Dies hing zusammen mit der Lage des EyjafjallajĂśkull im SĂźdosten der Insel und der Windrichtung, welche die Asche nach Europa davontragen lieĂ. Als um den 20. April der Wind in westliche Richtung drehte und auch der Westatlantik von Aschepartikeln nicht verschont wurde, waren auch teilweise USA-FlĂźge sowie die Inlandsdienste der Air Iceland ein wenig, insbesondere in der RoutenfĂźhrung, beeinträchtigt. Es gab aber keine grĂśĂeren Probleme im Amerikaverkehr. Die Gäste, deren RĂźckflĂźge nicht durchgefĂźhrt werden konnten, wurden von Icelandair in ReykjavĂker Hotels untergebracht und ihnen eine âReykjavĂk Welcome Cardâ ausgegeben, mit der sie kostenlosen Eintritt in viele Ăśffentliche Einrichtungen von ReykjavĂk hatten.cite-ref-52[52] Zeitweise wurde ein GroĂteil der Flotte auf den Flughafen Glasgow verlegt.cite-ref-glasgow2010-53-0[53]
Im Mai 2011 gab Icelandair die offene Bestellung ßber drei Boeing 787-8 an Norwegian Air Shuttle ab, die damit ins Langstreckensegment einsteigen wolle. Norwegian Air Shuttle schloss die Vereinbarung, um die Flugzeuge mÜglichst schnell in Dienst zu stellen. Hätte sie die Flugzeuge selbst bei Boeing bestellt, hätte ihre Lieferposition Jahre hinter der von Icelandair gelegen.cite-ref-norwegian-54-0[54] Am 5. November 2018 gab Icelandair bekannt, ihre Konkurrentin WOW air ßbernehmen zu wollen.cite-ref-55[55] Am 29. November 2018 teilte Icelandair mit, dass WOW Air doch nicht ßbernommen wird.cite-ref-56[56]
Im Jahr 2019 musste Icelandair nach einer Insolvenzanmeldung vorßbergehend den Betrieb einstellen. Aufgrund rßckläufiger Passagierzahlen durch die weltweite COVID-19-Pandemie erwog der isländische Staat 2020 einen Einstieg in das Unternehmen. Nach gescheiterten Tarifverhandlungen mit der isländischen Flugbegleitergewerkschaft verlautbarte das Unternehmen im Juli 2020, alle Flugbegleiter zu entlassen und vorerst die Piloten mit dem Bordservice zu betrauen. Nach kurzfristigen Nachverhandlungen wurde diese Entscheidung zurßckgezogen.cite-ref-57[57]
Flugziele
Codesharing
Flotte
Aktuelle Flotte
Mit Stand September 2025 besteht die Flotte der Icelandair aus 48 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 15,1 Jahren:cite-ref-61[61]
| Flugzeugtyp | Anzahl | bestellt [ 62 ] [ 63 ] | Anmerkungen | Sitzplätze [ 64 ] ( Business/Eco+/Eco ) | Durchschnittsalter |
|---|---|---|---|---|---|
| Airbus A321LR | 0 4 | 0 2 | | 187 (22/-/165) | 0 0,6 Jahre |
| Airbus A321XLR | 0 | 13 | | â offen â | 0 |
| Boeing 737 MAX 8 | 17 | | | 160 (16/-/144) | 0 6,0 Jahre |
| Boeing 737 MAX 9 | 0 4 | | | 178 (16/-/162) | 0 5,9 Jahre |
| Boeing 757-200 | 10 | | mit Winglets ausgestattet; zwei inaktiv | 183 (22/41/120) 184 (20/44/120) | 26,4 Jahre |
| Boeing 757-300 | 0 2 | | mit Winglets ausgestattet; betrieben fĂźr Fly Khiva | 222 (22/65/135) | 24,6 Jahre |
| Boeing 767-300ER | 0 3 | | mit Winglets ausgestattet | 262 (15/10/237) | 26,7 Jahre |
| Boeing 767-300BCF | 0 2 | | mit Winglets ausgestattet; eine betrieben fĂźr Fly Khiva | Cargo | 26,7 Jahre |
| De Havilland DHC-8-200 | 0 3 | | | 37 (-/-/37) | 29,0 Jahre |
| De Havilland DHC-8-400 | 0 3 | | | 74 (-/-/74) 76 (-/-/76) | 21,1 Jahre |
| Gesamt | 48 | 15 | | | 15,1 Jahre |
Die Flugzeuge der Icelandair tragen seit einigen Jahren jeweils den Namen eines isländischen Vulkans.cite-ref-fleet-64-1[64]
Ehemalige Sonderbemalungen
| Flugzeugtyp | Luftfahrzeugkennzeichen | Bemalung | Zeitraum | Bild |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 757-200 | TF-FIU | âAurora (Northern Lights)â | Dezember 2014 bis Oktober 2025 | |
| Boeing 757-200 | TF-FIR | â VatnajĂśkull â | Mai 2017 bis September 2025 | |
| Boeing 757-300 | TF-ISX | â100 Years Icelandic Independenceâ | Juni 2018 bis Dezember 2024 | |
Ehemalige Flugzeugtypen
In der Vergangenheit setzten Loftleiðir Icelandic, FlugfĂŠlag Ăslands und Icelandair unter anderem folgende Flugzeugtypen ein:cite-ref-65[65]
Service
Aktuelles Kabinenprodukt (seit 2018)
Icelandair hat ihre Flugzeuge mit zwei verschiedenen BefĂśrderungsklassen ausgestattet, welche 2018 eingefĂźhrt wurden. Diese bestehen aus der Saga Class und der Economy Class. Das In-flight Entertainment bietet allen Passagieren kostenlos Filme, Fernsehprogramme und Musik.cite-ref-66[66]
Saga Class
Die Sitze der Saga Class sind in einer 2+2-Konfiguration angeordnet. Sie sind mit Leder bezogen, verfßgen ßber einen Sitzabstand von 99 Zentimeter und befinden sich im vorderen Teil des Flugzeuges. Den Passagieren werden an Bord kostenlose Mahlzeiten angeboten. Die Freigepäckmenge beträgt allgemein zwei Gepäckstßcke. Zudem erhält der Passagier Zutritt zu Businesslounges an allen Zielflughäfen der Icelandair und kann an separaten Schaltern einchecken.cite-ref-67[67]
Economy Class
Die Sitze der Economy Class sind in einer klassischen 3+3-Konfiguration mit einem Sitzabstand von 82 Zentimetern angeordnet. Hier wird zwischen einem Basisprodukt (Economy Light) und den erweiterten Produkten Economy Standard und Flex unterschieden. Während in Economy Light nur das Handgepäck inklusive ist, besteht in den beiden anderen Buchungsklassen die MÜglichkeit, Gepäck mit aufzugeben und teilweise auch Sitzplätze bei der Reservierung mit auszuwählen. Als Bordverpflegung kann man zwischen verschiedenen alkoholfreien Getränken wie Tee, Softdrinks oder Kaffee auswählen. Alkoholische Getränke, Snacks und Erfrischungen gibt es gegen Bezahlung.cite-ref-68[68]
Ehemaliges Kabinenprodukt (2008â2018)
Economy Comfort (bis April 2018)
Bis einschlieĂlich April 2018 war in den meisten Flugzeugen auch eine Premium Economy mit dem Namen Economy Comfort Class verfĂźgbar. Dieser Service wurde jedoch eingestellt; zum einen auf Grund der eher geringen Auslastung der Sitzplätze, aber auch um mehr Tickets in der Economy Class anbieten zu kĂśnnen. Dazu waren keine grĂśĂeren Umgestaltungen des Flugzeuginnenraums nĂśtig, da die Economy Comfort Class normal (3+3) konfiguriert war, mit einem Sitzabstand von 84 Zentimetern aber zwei mehr bot, als in der Economy Class. Weiter blieb der Mittelsitz frei. Zusätzlich zu den verbesserten Annehmlichkeiten an Bord hatten auch diese Passagiere Zutritt zu den Lounges am Flughafen, durften an separaten Schaltern einchecken und konnten bei der Buchung einen Wunschsitzplatz auswählen. Die Gepäckbestimmungen waren dabei mit denen der Saga Class identisch. Auch wurden â wenn auch weniger aufwändig als in der Saga Class â warme Mahlzeiten angeboten, sowohl alkoholische als auch nichtalkoholischen Getränke waren verfĂźgbar.cite-ref-69[69]
Vielfliegerprogramm
Icelandair besitzt ein Vielfliegerprogramm mit dem Namen Saga Club. Es basiert auf dem Sammeln von Punkten bei den Fluggesellschaften Icelandair und ihren Partnern Air Iceland, Alaska Airlines und Finnair. DarĂźber hinaus sind Punkte auch durch das Nutzen von einigen Hotels zu sammeln, wie z. B. mit dem Hilton Honors Programm, in Icelandair Hotels, Park Plaza, Radisson Blu und Park Inn Hotels. Auch bei einigen Autovermietern gibt es die MĂśglichkeit Punkte zu sammeln.cite-ref-70[70]
Die Punkte kĂśnnen gegen FreiflĂźge bei Icelandair und ihren Partnerfluggesellschaften, sowie bei den Hotel- und Autovermietungspartnern gegen entsprechende Leistungen (Mietwagen oder Ăbernachtungen) oder bei dem Onlineversand points.com eingelĂśst werden. AuĂerdem kann mit vor dem Flug erworbenen Punkten an Bord inkl. Speisen und Getränke eingekauft werden.cite-ref-71[71]
FĂźr Kunden, die das Vielfliegerprogramm stark nutzen, gibt es den âSaga Silverâ- und den âSaga Goldâ-Status. Das Statusupgrade ist fĂźr Saga Silver bei 40.000 und bei Saga Gold fĂźr 80.000 gesammelte Punkte innerhalb von 12 Monaten vorgeschrieben. Passagiere mit Saga Silver und Saga Gold sammeln 10 %, beziehungsweise 20 % mehr Punkte beim Nutzen von Dienstleistungen. AuĂerdem gibt es je nach Status zusätzlich u. a. mehr Freigepäck, sowie die MĂśglichkeit der Nutzung von Lounges oder extra Check-in-Schalter.cite-ref-72[72]
Emissionsausgleich
Icelandair bietet den Kunden die MĂśglichkeit, die Emissionen ihrer Flugreise zu kompensieren. Die GebĂźhr wird an Kolviður, eine von der isländischen Regierung, ReykjavĂk Energy und der Kaupthing Bank gehaltene Organisation zum Emissionsausgleich hauptsächlich durch Renaturierungsprogramme weitergeleitet. Zu Beginn wurden nur Wälder in Island aufgeforstet, es war jedoch geplant, auch Programme in den Tropen zu starten.cite-ref-73[73]cite-ref-74[74]cite-ref-75[75]
Basisdaten
Passagierstatistik
| Jahr | Fluggastaufkommen [ 3 ] [ 76 ] (in Millionen) | Veränderung gegenßber dem Vorjahr |
|---|---|---|
| 2022 | 3,7 | Ⲡca. 153 % |
| 2021 | 1,461 | Ⲡca. 64 % |
| 2020 | 0,891 | âź ca. 81 % |
| 2019 | 4,690 | Ⲡca. 15 % |
| 2018 | 4,1 | Ⲡca. 7 % |
| 2017 | 3,8 | Ⲡca. 4 % |
| 2016 | 3,7 | Ⲡca. 20 % |
| 2015 | 3,1 | Ⲡca. 18 % |
| 2014 | 2,6 | Ⲡca. 15 % |
| 2013 | 2,3 | Ⲡca. 12 % |
| 2012 | 2,0 | Ⲡca. 16 % |
| 2011 | 1,7 | Ⲡca. 16 % |
| 2010 | 1,5 | Ⲡca. 14 % |
| 2009 | 1,3 | âź ca. 14 % |
| 2008 | 1,5 | âź ca. 6 % |
| 2007 | 1,6 | Ⲡca. 7 % |
| 2006 | 1,5 | Ⲡca. 1 % |
| 2005 | 1,5 | Ⲡca. 15 % |
| 2004 | 1,3 | Ⲡca. 18 % |
In der Hauptreise- bzw. Ferienzeit in den Sommermonaten sind (Stand 2011) die Sitzplatzkapazitäten recht unterschiedlich ausgelastet:cite-ref-traffic-data-76-1[76]
| Monat | Passagiere | Veränderung gegenßber dem Vormonat | Veränderung gegenßber dem Vorjahreszeitraum | Sitzladefaktor | Veränderung gegenßber dem Vorjahreszeitraum |
|---|---|---|---|---|---|
| Dezember | 100.118 | ⟠0 4 % | Ⲡ10 % | 74,2 % | ⟠0,4 Prozentpunkte |
| November | 104.425 | ⟠29 % | Ⲡ10 % | 77,0 % | Ⲡ2,8 Prozentpunkte |
| Oktober | 146.235 | ⟠13 % | Ⲡ13 % | 81,5 % | Ⲡ0,9 Prozentpunkte |
| September | 168.013 | ⟠33 % | Ⲡ15 % | 78,3 % | ⟠3,7 Prozentpunkte |
| August | 249.065 | ⟠0 2 % | Ⲡ18 % | 85,3 % | ⟠0,9 Prozentpunkte |
| Juli | 254.437 | Ⲡ19 % | Ⲡ18 % | 85,4 % | ⟠0,8 Prozentpunkte |
| Juni | 213.008 | Ⲡ56 % | Ⲡ21 % | 80,8 % | ⏠0 Prozentpunkte |
| Mai | 136.221 | Ⲡ18 % | Ⲡ22 % | 77,2 % | Ⲡ2,1 Prozentpunkte |
| April | 115.212 | Ⲡ19 % | Ⲡ48 % | 79,2 % | Ⲡ10,3 Prozentpunkte |
| März | 0 96.639 | Ⲡ22 % | Ⲡ10 % | 76,7 % | Ⲡ2,3 Prozentpunkte |
| Februar | 0 79.136 | ⟠0 4 % | Ⲡ16 % | 70,7 % | Ⲡ4,0 Prozentpunkte |
| Januar | 0 82.136 | ⟠10 % | Ⲡ15 % | 65,7 % | Keine Daten |
Anteilseigner
Mit Stand vom 7. Mai 2015 sind die grĂśĂten Anteilseigner der Icelandair Group:cite-ref-77[77]
⢠Pensionsfonds LĂfeyrissjóður verslunarmanna (14,6 %)
⢠Pensionsfonds Stefnir - ĂS 15 (11,0 %)
⢠Pensionsfonds LĂfeyrissj.starfsm.rĂk. A-deild (6,7 %)
⢠Pensionsfonds Stefnir - ĂS 5 (6,5 %)
⢠Pensionsfonds Gildi - lĂfeyrissjóður (6,1 %)
⢠Pensionsfonds Stafir lĂfeyrissjóður (3,6 %)
Insgesamt gab es 2015 20 Anteilseigner mit einem Anteil von grĂśĂer einem Prozent, weitere Anteile liegen im Streubesitz.
Zwischenfälle
⢠Am 29. Mai 1947 wurde eine Douglas DC-3/C-47A-25-DK der isländischen FlugfÊlag Islands (TF-ISI) nahe dem HÊðinsfjÜrður (Island) beim Versuch, den Flughafen Akureyri anzufliegen, in eine Bergflanke geflogen. Das Wrack wurde erst am nächsten Tag gefunden, da es in einer falschen Anflugrichtung lag. Durch diesen CFIT (Controlled flight into terrain) wurden alle 25 Insassen getÜtet, vier Besatzungsmitglieder und 21 Passagiere.cite-ref-81[81]
⢠Am 14. September 1950 verunglßckte eine Douglas DC-4/C-54B-20-DO der Loftleidir (TF-RVC) in 6000 Fuà (1800 Metern) HÜhe auf dem nordwestlichen Abhang des VatnajÜkull-Gletschers (Island). Die Maschine wurde fßnf Tage später gefunden. Alle sechs Insassen des Frachtfluges hatten den Unfall ßberlebt.cite-ref-82[82]
⢠Am 31. Januar 1951 verunglĂźckte eine Douglas DC-3/C-47A (Kennzeichen: TF-ISG) der FlugfĂŠlag Ăslands beim Versuch in ReykjavĂk zu landen. Zuvor hatte die Besatzung einen Anflug aufgrund von schlechten Sichtbedingungen abgebrochen. Einige TrĂźmmer wurden am nächsten Tag rund 18 Kilometer entfernt vom Flughafen im Atlantik entdeckt. Alle 20 Insassen kamen ums Leben.cite-ref-83[83]
⢠Am 27. Januar 1952 ßberrollte eine Douglas DC-4/C-54A-5-DO der US-amerikanischen Seaboard & Western Airlines, betrieben fßr die isländische Loftleidir (N1512V) bei der Landung auf dem Flughafen Pisa (Italien) das Landebahnende und kam erst in einem Graben zum Stehen. Das Flugzeug wurde durch Feuer zerstÜrt. Alle vier Besatzungsmitglieder des Frachtflugs ßberlebten den Unfall, allerdings nur drei der 50 geladenen Kßhe.cite-ref-84[84]
⢠Am 14. April 1963 stĂźrzte eine Vickers Viscount 759D (TF-ISU) der FlugfĂŠlag Ăslands im Anflug auf Oslo-Fornebu sechs Kilometer vor dem Flughafen ab. Die in Kopenhagen gestartete Maschine sollte Ăźber Oslo und Bergen zurĂźck nach ReykjavĂk fliegen. Alle zwĂślf Insassen kamen ums Leben, acht Passagiere und vier Besatzungsmitglieder (siehe auch Flugunfall von Nesøya).cite-ref-85[85]
⢠Am 24. Oktober 1963 wurde eine Douglas DC-4/C-54A (TF-IST) der FlugfĂŠlag Ăslands bei einem Hangarbrand in Narsarsuaq (GrĂśnland) zerstĂśrt. Personen wurden nicht verletzt.cite-ref-86[86]
⢠Am 26. September 1970 zerschellte eine Fokker F-27 (TF-FIL) der FlugfĂŠlag Ăslands in der Nähe des Flughafens VĂĄgar an einem Berg. Die Maschine war auf dem Flug von Kopenhagen Ăźber Bergen und VĂĄgar nach ReykjavĂk. Von den insgesamt 34 Insassen, darunter vier Besatzungsmitgliedern, starben ein Besatzungsmitglied und sieben Passagiere.cite-ref-87[87]
⢠Am 15. November 1978 unterschritt eine Douglas DC-8-63CF (TF-FLA) der Loftleiðir im Anflug auf Colombo (Sri Lanka) bei Dunkelheit die MindestsinkflughÜhe und schlug zwei Kilometer vor dem Bandaranaike International Airport auf. Die Maschine sollte im Auftrag von Garuda Indonesia einen Haddsch-Charterflug von Dschidda (Saudi-Arabien) nach Surabaya (Indonesien) durchfßhren. In Colombo war ein technischer Zwischenstopp vorgesehen. An Bord befanden sich 249 Passagiere, von denen 175 ums Leben kamen, sowie 13 Besatzungsmitglieder, von denen acht starben (siehe auch Loftleiðir-Flug 001).cite-ref-88[88]
Siehe auch
Weblinks
Commons
: Icelandair
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Daten ßber die Fluggesellschaft Icelandair FlugfÊlag Islands im Aviation Safety Network (englisch)
⢠Webpräsenz der Icelandair (u. a. isländisch, englisch, deutsch)
Einzelnachweise
cite-note-doc8585-11. Designators for Aircraft Operating Agencies, Aeronautical Authorities and Services. ICAO Doc 8585. 197. Auflage. International Civil Aviation Organization, 2021, ISBN 978-92-9265-522-8, ISSN 1014-0123.
cite-note-about-22. About. IcelandairGroup.com, abgerufen am 25. März 2023 (englisch).
cite-note-annual-report-33. Annual Report. IcelandairGroup.com, abgerufen am 25. März 2023 (englisch).
cite-note-interavia-44. â Luftfahrt in Island, Interavia 12/1964, Seite 1799
cite-note-fi1958-55. â Flight International, 13. Juni 1958 (in Englisch), abgerufen am 21. November 2017
cite-note-fi1945-66. â Flight International, 13. September 1945 (in Englisch), abgerufen am 19. November 2017
cite-note-77. â Flight International, 20. Juni 1946 (in Englisch), abgerufen am 19. November 2017
cite-note-88. â FlugfĂŠlag Ăslands, Iceland Airways, Flugplan Juni 1949, abgerufen am 19. November 2017.
cite-note-interavia1800-99. â Interavia 12/1964, Seite 1800
cite-note-fi1965-1010. â Flight International, 15. April 1965 (in Englisch), abgerufen am 24. November 2017
cite-note-1111. â FlugfĂŠlag Ăslands - Icelandair, Flugplan April 1963 (in Englisch), abgerufen am 25. November 2017
cite-note-icelandairaboutus-1212. â Icelandair, Unsere Geschichte, abgerufen am 17. November 2017.
cite-note-flugsafn-is-historyaviation-1313. â flugsafn.is â Ăgrip af sĂśgu atvinnflugs ĂĄ Ăslandi (Memento vom 22. Juli 2011 im Internet Archive) (isländisch)
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cite-note-1515. â Rzjets.net, Boeing 727-108C, TF-FIE, abgerufen am 26. November 2017
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cite-note-1717. â airwaysnews.com â 1972 - January 29 - International Air Bahama Timetables, Route Maps, and History (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (englisch)
cite-note-1818. â Flight International, 9. April 1977
cite-note-1919. â New York Magazine â Anzeige der Icelandair, 25. Mai 1981 (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
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cite-note-2121. â iabcrew.com â International Air Bahama (englisch)
cite-note-2222. â JP airline-fleets international, Edition 80
cite-note-2323. â JP airline-fleets, Edition 85
cite-note-2424. â planespotters.net â Production List Search (Memento vom 27. September 2016 im Internet Archive) (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
cite-note-2525. â JP airline-fleets international, Edition 89/90
cite-note-2626. â JP airline-fleets international, Edition 90/91
cite-note-2727. â JP airline-fleets international, Edition 91/92
cite-note-2828. â N832AC AVIATION CAPITAL GROUP (ACG) BOEING 737-300, individuelle Geschichte des Flugzeugs mit der Seriennummer 24569 auf Planespotters
cite-note-2929. â JP airline-fleets international, Edition 92/93
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cite-note-3131. â JP airline-fleets international, Edition 96/97
cite-note-3232. â [Flight International, 25. Juni 1997]
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cite-note-icelandairgroup-4040. â Aarhus School of Business â Strategic and Financial Valuation of Icelandair Group, Juni 2011 (Memento vom 29. Juni 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei; englisch)
cite-note-4242. â news.icex.is â FL Group and Air China sign an agreement, 18. Mai 2005 (Memento des Originals vom 7. Dezember 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/news.icex.is (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
cite-note-4444. â landsbanki.is (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011 (nicht mehr abrufbar)
cite-note-4545. â Icelandair kommt an die BĂśrse., NZZ, 4. Oktober 2006
cite-note-flgroup-4646. â news.icex.is â Record after tax profit of ISK 44.6 billion (EUR 475.8 million) - Profit more than doubles in 2006, 2. Februar 2007 (Memento des Originals vom 24. Dezember 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/news.icex.is (PDF-Datei; englisch)
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cite-note-ch-aviation-ch-4848. â ch-aviation â News Search@1@2Vorlage:Toter Link/www.ch-aviation.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂźfe den Link gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch)
cite-note-4949. â steinunn.com â BIO (englisch)
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cite-note-5757. â faz.net: Icelandair feuerte erst alle Flugbegleiter â nun folgt der RĂźckzieher. In: faz.net. 19. Juli 2020, abgerufen am 19. Juli 2020.
cite-note-5858. â icelandair.de â Flugziele, abgerufen am 19. Mai 2017.
cite-note-5959. â Icelandair.de â JetBlue und Icelandair unterzeichnen Codeshare Vertrag, 3. Februar 2015, abgerufen am 6. Mai 2015.
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